Glossar

Aneurysma

Unter einem Aneurysma versteht man die Ausweitung eines arteriellen Blutgefäßes infolge angeborener oder erworbener Wandveränderungen.

Es gibt folgende Unterscheidungen: Sackförmiges (A. sacciforme), spindelförmiges (A. fusiforme sive cylindricum), kahnförmiges (A. naviculare sive cuneiforme) und geschlängeltes (A. serpentinum) bzw. Trauben- oder Ranken- Aneurysma (A. cirsoideum sive racemosum)

Man unterscheidet folgende Formen:

  1. A. verum mit Ausdehnung aller Wandschichten bei erhaltener Gefäßwandkontinuität
  2. A. spurium bei dem ein perivasales, Zum Teil endothelialisiertes und organisiertes Hämatom mit der Gefäßlichtung in Verbindung steht.
  3. A. dissecans infolge Einrisses der Intima mit Wühlblutung und Kanalisierung innerhalb der Gefäßwand (Media)
  4. A. arteriovenosum infolge aneurysmatischer Verbindung zwischen einer Arterie und Vene

Ursachen: angeborene Fehlbildung vor allem im Bereich der Hirnbasisarterien, Arteriosklerose, Medianekrose, Arteriitiden, Syphilis, rheumatisches Fieber, Marfan-Syndrom, infolge Arrosion von außen (z.B. der Aorta bei perforierendem Ulcus ventriculi), nach gefäßchirurgischen Eingriffen oder idiopathisch.

Diagnose: Auskulation (Gefäßgeräusch), Palpation (pulsierender Tumor), Ultraschalldiagnostik, Röntgenuntersuchung, Computerthomographie

Therapie: Chirurgische Entfernung und Überbrückung des aneurysmatischen Gefäßabschnitts

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