Glossar

Beatmung

Belüftung der Lungen durch Hilfsmittel oder Atemspende bei nicht vorhandener Spontanatmung. Man unterscheidet zwischen kontrollierter und assistierter Beatmung.

Kontrollierte Beatmung

Die kontrollierte Beatmung erfolgt durch entsprechende Einstellungen am Respirator, die an die individuellen Atmungserfordernisse des Patienten angepasst sind.  Hierzu zählen  Beatmungsfrequenz, Hubvolumen, inspiratorischer Flow, Dauer der In- und Exspirationsphase sowie endexspiratorischer Druck. Voraussetung für die Anpassung ist, dass der Patient nicht gegenatmet, hustet etc. Falls dies nicht gewährleistet werden kann, müssen ggf. die Atmeantriebe des Patienten ausgeschaltet werden, z.B. durch Narkotika, Muskelrelaxazien.

Assistierte Beatmung

Bei der assistierten Beatmung, auch synchronisierte maschinelle Beatmung genannt, wird ein vorgegebener Beatmungshub durch den Inspirationssog des Patienten ausgelöst. Hubvolumen, Inspirationsflow und - zeit sind durch die Respiatoreinstellung vorgegeben, Beatmungsfrequenz und Expirationszeit hingegen werden vom Patienten bestimmt.

 Mischformen

Bei Mischformen kann der Patient zwischen der kontrollierten Beatmung spontan atmen. Es handelt sich hier um eine sogenannte intermittierende maschinelle Beatmung oder Beatmung mit vorgegebenem maschinellem Minutenvolumen.

Kontaktieren Sie uns

E-Mail

E-Mail schreiben,
wir antworten umgehend!

info@toll-intensivpflege.de

Telefon: 07 11 / 54 89 88 0
Fax: 07 11 / 54 89 88 99
info@toll-intensivpflege.de