Glossar

COPD

Was versteht man unter COPD?

COPD ist die Abkürzung für chronic obstructive pulmonary disease. Es handelt sich hierbei um eine chronische Erkrankung der Lunge, bei der die Atemwege entzündet und dauerhaft verengt sind.

Was sind die Ursachen einer COPD?

Die Krankheit wird auch als "Raucherlunge" oder "Raucherhusten" bezeichnet, da bis zu 90% der COPD-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. Die COPD ist die häufigste Erkrankung der Atmungsorgane und in der Todesursachenstatistik unter den ersten fünf weltweit. Genauer betrachtet ist die COPD eine Kombination einer chronisch-obstruktiven Bronchitis und einem Lungenemphysem.

Von einer chronischen Bronchitis spricht man, wenn "Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens je drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren" auftritt (Def. der WHO 1966). Als Ursachen gelten insbesondere chronisches Inhalationsrauchen, beruflich oder umweltbedingte Noxen. Es kommt zu einer Zunahme der Becherzellen mit Hyperkrinie und zu einer Abnahme der Zahl und Beweglichkeit der Zilien bei erhöhter Viskosität des Sputums.

Bei einem Lungenemphysem (pulmonary emphysema) kommt es zu einer irreversiblen Vergrößerung des Luftraums distal der Bronchioli terminales durch Zerstörung von Alveolen und Lungensepten. Durch die Veränderung des Lungengewebes kommt es zu einer überhblähten Lunge. Husten und Atemnot sind die Folge.

Welche weiteren Ursachen hat die COPD?

Neben dem Rauchen kann auch eine angeborene Erbkrankheit Ursache einer COPD sein. Besteht ein sogenannter Alpha-1-Antitrypsin-Mangel kann eine chronische Lungenerkrankung auftreten, insbesondere wenn Menschen mit dieser Erberkrankung zudem Ruacher sind.

Auch Umweltfaktoren können als Ursache für eine OPCD herangezogen werden, z.B. Luftverschmutzungen, durch Nitrogase und Schwefeldioxid oder schädliche Gase, Dämpfe etc. denen Menschen regelmäßig ausgesetzt sind.

Welche Maßnahmen helfen bei COPD?

  • aufhören zu rauchen
  • regelmäßige Bewegung
  • Grippeimpfung
  • Rückenklopfmassage zur Förderung des Schleimabhustens
  • Meiden von verrauchten Räumen
  • ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse sowie regelmäßiges Trinken von Mineralwasser
  • Meidung von Über- und Untergewicht
  • Stressreduzierung bzw. vermeidung
  • Atemgymnastik zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung

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